Samsung Galaxy S3 – Testbericht ab EUR 191,00

Samsung Galaxy S3 – Testbericht

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Die Gerüchte um das Galaxy S3 von Samsung haben vor dem Release kaum ein Ende genommen. Samsung hat bei dem neuen Flaggschiff auch penibel darauf geachtet, dass keine offiziellen Informationen nach außen gelangen. Trotz dieser Tatsache wurde das Smartphone millionenfach vorbestellt.

 

Das Gerät – Sound und Akku

Das Design des neuen Galaxy S3 ist als außergewöhnlich zu bezeichnen. Jedem wird es natürlich nicht gefallen, aber welches Gerät kann das von sich behaupten. Womöglich wollte Samsung auch nur eine annähernde Ähnlichkeit mit dem iPhone verhindern. Denn wäre dies der Fall gewesen, hätte Apple den Verkauf des Galaxy S3 womöglich noch verzögern können.
Das rundliche Design besitzt jedoch keine Ähnlichkeit mit dem Gerät von Apple.

Viele werden sich die Frage gestellt haben, ob das neue Flaggschiff von Samsung mit seinem 4,8 Zoll Display nicht zu groß sein wird. Ich kann mit gutem Gewissen behaupten, dass man sich grundlegend keine Sorgen machen muss. Das Gerät liegt trotz des großen Displays sehr angenehm in der Hand. Zwar lässt sich das Galaxy S3 durchaus auch mit einer Hand bedienen, mit zwei ist es dann aber dennoch komfortabler.

Beim Gehäuse setzt Samsung wie beim Vorgänger auf Plastik. Dieses wirkt zwar nicht so hochwertig wie Aluminium und dergleichen, dennoch aber auch nicht billig. Der große Vorteil; das S3 wiegt dadurch gerade einmal 133 Gramm.

Die Verarbeitung ist wie man es von Samsung gewohnt ist einfach Top. Keine überstehenden Kanten oder wackeligen Teile.

Für viele dürfte auch interessant sein, dass sich beim S3 im Gegensatz zum HTC One X und Konsorten der Akku problemlos selbst tauschen lässt. Dies dürfte jedoch eher spät der Fall werden, denn der Akku ist durchaus als sehr gut zu bezeichnen und versorgt das Gerät im Durchschnitt 2 Tage lang mit Energie. Selbst Power-Nutzer dürften einen Tag problemlos „überleben“. Und falls nicht, kann man das Gerät ja immer noch irgendwo anstecken. Erfreulich hierbei; das Laden des S3 geht sehr schnell.

Das Gerät kann natürlich auch noch telefonieren. Die Sprachqualität ist wohl derzeit das Non plus Ultra bei Smartphone und konnte im Test extrem überzeugen.

 

Display

Beim Display des Galaxy S3 handelt es sich um ein 4,8 Zoll großes Super AMOLED Display. Die Auflösung beträgt hierbei 1280 x 720 Pixel. Einige sehen die verwendete Pen Tile Matrix als Nachteil, jedoch merkt man von dieser fast nichts und das Display ist gestochen scharf und brillant.
Lediglich beim sehr genauen Betrachtet kann man die Pixel erkennen.

Selbst im Outdoor-Bereich kann das Display des Galaxy S3 gut abschneiden. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist es schwierig die Anzeige zu lesen. Dieser Umstand ist aber bei den wenigsten Geräten besser.

Um das Display zu schützen setzt Samsung auf Gorilla Glass 2. Die Widerstandsfähigkeit ist noch genauso gut wie beim Vorgänger, doch die 2te Generation ist wesentlich dünner.

 

Performance

Schon beim Galaxy S2 hat Samsung auf einen hauseigenen Exynos Prozessor gesetzt und konnte sich damit deutlich von der Konkurrenz haben. Beim Galaxy S3 sieht das Ganze nicht viel anders aus.
Hier kommt nämlich der neue Exynos 4412 Quad Core Prozessor zum Einsatz, wobei jeder Kern eine Taktfrequenz von 1,4 GHz besitzt.

In verschiedenen Benchmarks liegt das Gerät fast immer auf Platz 1, doch auch hier muss man sagen, Benchmarks alleine sind keine Garantie für Leistung.

Die TouchWiz Oberfläche läuft beim Galaxy S3 durchwegs flüssig und ist angenehm zu bedienen. Auch bei den verschiedenen getesteten Apps gab es absolut keine Lags und Hänger.

 

Kamera

Die Kamera ist wohl einer der Kritik-Punkte beim Galaxy S3. Hier hat HTC mit dem One X die Messlatte nämlich ziemlich hoch gelegt. Aus diesem Grund ist es auch nicht sonderlich überraschend, dass die Kamera des S3 schlechter ist als die des One X. Dennoch ist sie für ein Smartphone ausreichend und macht auch gute Full HD Aufnahmen.

Einen Hardware-Button zum Auslösen der Kamera gibt es leider nicht. Dies fiel beim Test negativ auf.

 

Verbindungen

Viele Top-Geräte wie das iPhone oder das Transformer Prime mussten aufgrund ihres Metallgehäuses mit Empfangsproblemen kämpfen oder tun es immer noch. Dank des Plastikgehäuses hat das Galaxy S3 hierbei absolut keine Probleme. Sowohl WLAN, GPS als auch GSM/UMTS hatten sehr guten Empfang.
Zusätzlich besitzt das S3 noch Bluetooth, Wifi Direct und NFC.

Anschlüsse besitzt das Samsung Galaxy S3 nicht sehr viele. Lediglich auf der Oberseite einen Audio Anschluss und auf der Unterseite den microUSB / MHL Anschluss. Man muss hierbei auch unbedingt darauf achten, dass ältere MHL-Adapter nicht mit dem Galaxy S3 funktionieren. Es wird hierbei ein originaler Samsung Adapter benötigt.
Um auch einen älteren Adapter zu nutzen, muss man sich einen anderen Adapter von Samsung kaufen. Klingt kompliziert und viele munkeln auch, dass Samsung hier die Profitgier treibt.

 

Software

Es gibt wohl nur wenige denen TouchWiz oder irgendeine andere Hersteller Oberfläche wirklich zusagt. Beim Galaxy S3 wird jedoch auf eine neue TouchWiz Version gesetzt. Diese ist zwar nicht unbedingt besser, sofern man sich ein Gerät ohne TouchWiz wünscht, aber performanter.

Die Bedienung läuft äußerst flüssig, was vor allem dank dem Quad-Core Prozessor der Fall ist. Das bedeutet für den Nutzer ein angenehmes Arbeiten.

Mit S-Voice stellt Samsung den hauseigenen Konkurrenten zu Apples Siri vor. Dabei dauert die Abfrage etwas länger als bei Siri und auch bedarf es einiges an Übung, bis man richtig mit S-Voice „sprechen“ kann.

Die Funktion „Smart Stay“ wurde von vielen am meisten erwartet. Dadurch soll der Bildschirm so lange aktiv bleiben, bis man sein Gesicht abwendet. In der Praxis funktioniert das auch ganz passabel, sofern es hell genug ist.

Über die allgemeine Performance der neuen TouchWiz Version kann man nicht meckern. Samsung hat sich hier scheinbar wirklich Gedanken gemacht und die Oberfläche sinnvoll optimiert und verbessert.

 

Fazit

Das Galaxy S3 ist eines der wohl besten, wenn nicht sogar das beste Smartphone, welches derzeit am Markt ist. Display und Verarbeitung können auf ganzer Linie überzeugend. Lediglich bei der Kamera schwächelt das Gerät, was aber nur ein kleiner Minuspunkt ist.

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